Wenn du Äpfel, Quark und Haferflocken zu Hause hast, kannst du daraus kleine, saftige Puffer machen. Sie schmecken angenehm nach Apfel und Zimt und werden direkt in der Pfanne gebacken. Außen bekommen sie leichte goldbraune Stellen, innen bleiben sie weich.
Die Zubereitung ist unkompliziert: Äpfel reiben, Zutaten verrühren, den Teig kurz ruhen lassen und kleine Portionen in die Pfanne geben. Die Haferflocken nehmen während der Ruhezeit Feuchtigkeit auf. Dadurch lässt sich die Masse anschließend besser formen und wenden.
Apfel-Quark-Haferflocken-Puffer passen zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee oder als kleiner Snack. Du kannst sie pur essen oder mit etwas Joghurt und frischen Apfelstücken servieren. Auch kalt schmecken sie gut und lassen sich mitnehmen.
Rezept auf einen Blick
Vorbereitungszeit: etwa 15 Minuten
Ruhezeit für den Teig: 10 bis 15 Minuten
Zeit in der Pfanne: etwa 20 Minuten
Ergibt: ungefähr 12 kleine Puffer
Portionen: 3 bis 4
Zutaten für Apfel-Quark-Haferflocken-Puffer
2 mittelgroße Äpfel, zusammen etwa 300 g
250 g Quark
2 Eier, Größe M
120 g zarte Haferflocken
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel gemahlener Zimt
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 bis 2 Esslöffel Zucker oder Honig, nach Geschmack
1 bis 2 Esslöffel neutrales Pflanzenöl für die Pfanne
Nach Wunsch zum Servieren:
Naturjoghurt oder etwas Quark
frische Apfelstücke
wenig Zimt
etwas Honig
Hinweis: Die natürliche Süße der Äpfel kann unterschiedlich sein. Probiere einen Apfel, bevor du den Teig anrührst. Bei sehr süßen Früchten genügt oft der Vanillezucker.
So bereitest du die Puffer zu
1. Äpfel vorbereiten
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Wasche die Äpfel gründlich und entferne die Kerngehäuse. Du kannst sie nach Wunsch schälen oder die Schale dranlassen. Reibe die Äpfel anschließend grob auf einer Küchenreibe.
Wenn die geriebenen Äpfel sehr viel Saft abgeben, drücke sie über einer Schüssel leicht aus. Sie sollen noch feucht bleiben, aber nicht in Flüssigkeit schwimmen. Zu viel Apfelsaft macht den Teig dünn und erschwert das Wenden in der Pfanne.
Schneide die Äpfel erst kurz vor dem Anrühren des Teigs. So bleiben sie frisch und verändern ihre Farbe nicht so schnell.
2. Eier und Quark verrühren
Schlage die Eier in eine große Schüssel. Gib den Quark dazu und verrühre beides mit einem Schneebesen oder Löffel, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Rühre Vanillezucker, Salz, Zimt und nach Wunsch Zucker oder Honig unter. Du brauchst dafür keinen Handmixer. Ein einfacher Schneebesen genügt und lässt sich nach der Zubereitung schnell reinigen.
3. Haferflocken und Äpfel zugeben
Vermische die Haferflocken mit dem Backpulver und gib sie zur Quarkmasse. Rühre danach die geriebenen Äpfel unter. Verteile sie möglichst gleichmäßig, damit jeder Puffer etwas Frucht enthält.
Der Teig ist weicher als ein klassischer Pfannkuchenteig. Er soll sich mit einem Esslöffel portionieren lassen und auf dem Löffel etwas zusammenhalten. Falls er sehr flüssig wirkt, warte zunächst die Ruhezeit ab, bevor du weitere Haferflocken zugibst.
4. Teig ruhen lassen
Lass die Mischung 10 bis 15 Minuten stehen. In dieser Zeit nehmen die Haferflocken Flüssigkeit aus Quark, Eiern und Äpfeln auf. Der Teig wird dadurch etwas fester.
Rühre ihn nach der Ruhezeit einmal durch. Ist er immer noch so dünn, dass er sofort vom Löffel läuft, gib einen weiteren Esslöffel zarte Haferflocken dazu und warte noch einige Minuten.
Ist der Teig dagegen ungewöhnlich fest, kannst du einen kleinen Schluck Milch oder Wasser unterrühren. Beginne mit sehr wenig Flüssigkeit, damit die Puffer ihre Form behalten.
5. Pfanne erhitzen
Erhitze eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze und gib wenig Öl hinein. Verteile das Öl mit einem Pinsel oder durch vorsichtiges Schwenken.
Die Pfanne sollte heiß sein, aber nicht rauchen. Bei zu hoher Hitze werden die Puffer außen schnell dunkel, während sie innen noch sehr weich sind. Mittlere Hitze gibt ihnen Zeit, gleichmäßig zu garen.
6. Kleine Puffer backen
Gib für jeden Puffer ungefähr einen gut gefüllten Esslöffel Teig in die Pfanne. Drücke die Portion mit dem Löffel vorsichtig etwas flach. Lass zwischen den Puffern Platz, damit du sie später leicht wenden kannst.
Backe die erste Seite ungefähr drei bis vier Minuten. Der Rand sollte etwas fester aussehen und die Unterseite goldbraun sein. Schiebe dann einen Pfannenwender vollständig unter den Puffer und wende ihn behutsam.
Backe die zweite Seite ebenfalls ungefähr drei bis vier Minuten. Die genaue Zeit hängt von der Dicke der Puffer und deiner Pfanne ab. Backe lieber etwas kleinere Puffer; sie lassen sich leichter wenden und garen gleichmäßiger.
7. Weitere Portionen backen
Nimm die fertigen Puffer aus der Pfanne und lege sie auf einen Teller. Backe den übrigen Teig in weiteren Portionen. Gib bei Bedarf zwischendurch wenig Öl in die Pfanne.
Wenn die Pfanne nach mehreren Durchgängen sehr heiß geworden ist, reduziere die Temperatur. Die folgenden Puffer sollen genauso gleichmäßig bräunen wie die ersten.
Serviere sie frisch und warm mit Joghurt, Quark oder Apfelstücken. Wenn du Honig darübergeben möchtest, genügt eine kleine Menge, da der Teig bereits Vanillezucker und möglicherweise weitere Süße enthält.
Welche Äpfel eignen sich?
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Für diese Puffer kannst du Äpfel verwenden, die du gern pur isst. Süß-säuerliche Sorten geben dem milden Quarkteig einen frischen Geschmack. Sehr süße Äpfel passen ebenfalls; reduziere dann bei Bedarf den zusätzlich verwendeten Zucker.
Die Früchte sollten fest genug sein, um sie gut reiben zu können. Besonders weiche Äpfel geben viel Saft ab und können die Masse dünner machen. Drücke sie in diesem Fall nach dem Reiben etwas gründlicher aus.
Ob du die Schale dranlässt, ist Geschmackssache. Mit Schale sehen die Puffer etwas rustikaler aus. Ohne Schale werden die Apfelstücke im fertigen Teig weniger deutlich sichtbar.
Warum sind zarte Haferflocken praktisch?
Zarte Haferflocken verbinden sich nach der Ruhezeit gut mit der feuchten Quarkmasse. Sie geben den Puffern Halt, ohne dass du für dieses Grundrezept zusätzliches Weizenmehl brauchst.
Grobe Haferflocken können ebenfalls verwendet werden, bleiben im fertigen Puffer aber deutlicher spürbar. Wenn du ihre Struktur magst, kannst du einen Teil der zarten Flocken ersetzen. Gib dem Teig dann eventuell einige Minuten mehr Ruhezeit.
Miss die Haferflocken möglichst genau ab. Zu wenige machen die Masse schwer zu wenden; zu viele können die Puffer fest werden lassen. Prüfe die Konsistenz immer erst nach der kurzen Ruhezeit.
So lassen sich die Puffer gut wenden
Die Größe macht einen Unterschied. Kleine Puffer aus ungefähr einem Esslöffel Teig sind stabiler als große Pfannkuchen. Drücke sie nur leicht flach und lass sie in Ruhe backen, bis die erste Seite fest genug ist.
Versuche nicht, sie schon nach einer Minute zu wenden. Auch wenn die Unterseite dann etwas Farbe hat, kann die Mitte noch zu weich sein. Warte, bis der Rand fester aussieht und du den Pfannenwender gut darunter schieben kannst.
Ein breiter Pfannenwender erleichtert das Umdrehen. Sollte ein Puffer beim ersten Versuch auseinanderfallen, ist das kein Problem. Backe die nächsten etwas kleiner oder gib dem Teig noch einige Minuten Zeit zum Quellen.
Ideen zum Servieren
Für ein einfaches Frühstück kannst du zwei oder drei warme Puffer mit einem Löffel Naturjoghurt und frischen Apfelstücken auf einen Teller legen. Eine kleine Prise Zimt darüber passt gut.
Zum Nachmittagskaffee schmecken sie auch pur. Wenn du sie süßer servieren möchtest, gib wenig Honig oder Puderzucker dazu. Stelle die Ergänzungen separat auf den Tisch, damit jeder nach Geschmack wählen kann.
Für Kinder kannst du besonders kleine Puffer backen. Lass sie vor dem Servieren etwas abkühlen, denn die Apfelstücke im Inneren bleiben nach dem Braten noch eine Weile heiß.
Einfache Varianten
Mit Zitrone: Gib etwas fein abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone in den Teig. Sie ergänzt den Apfelgeschmack mit einer frischen Note.
Mit Rosinen: Wenn du Rosinen magst, kannst du eine kleine Menge unterrühren. Verwende nicht zu viele, damit sich die Puffer weiterhin leicht wenden lassen.
Mit mehr Zimt: Erhöhe die Zimtmenge vorsichtig, wenn du einen kräftigeren Geschmack möchtest. Probiere zunächst das Grundrezept und passe die Würzung beim nächsten Mal an.
Ohne zusätzlichen Zucker: Lass Zucker oder Honig im Teig weg und verwende nur den Vanillezucker. Besonders süße Äpfel bringen bereits Geschmack mit. Beim Servieren kann jeder nach Wunsch etwas Süße ergänzen.
Kann ich die Puffer vorbereiten?
Ja. Du kannst die fertigen Puffer abkühlen lassen und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von zwei Tagen kannst du sie in einer Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze wieder erwärmen.
Gib dafür nur wenig Öl in die Pfanne und erwärme die Puffer von beiden Seiten. So werden sie heiß, ohne außen zu dunkel zu werden. Auch kalt schmecken sie als Snack.
Den rohen Teig solltest du am besten frisch zubereiten und nach der Ruhezeit direkt ausbacken. Geriebene Äpfel geben mit der Zeit weitere Flüssigkeit ab und können seine Konsistenz verändern.
Wenn du eine größere Menge vorbereiten möchtest, backe lieber alle Puffer fertig. Lass sie vollständig abkühlen und bewahre sie anschließend portionsweise auf.
Häufige Fragen
Warum zerfallen meine Puffer?
Der Teig war möglicherweise noch zu feucht oder die erste Seite wurde zu früh gewendet. Lass die Masse mindestens zehn Minuten ruhen, backe kleine Puffer und warte, bis der Rand fester aussieht. Bei sehr saftigen Äpfeln kannst du die geriebenen Früchte leicht ausdrücken.
Kann ich Magerquark verwenden?
Ja. Mit Magerquark funktioniert das Rezept ebenfalls. Die Puffer können dann etwas weniger cremig schmecken. Achte besonders auf die Konsistenz des Teigs und passe sie bei Bedarf nach der Ruhezeit an.
Brauche ich Backpulver?
Ein Teelöffel Backpulver macht die Puffer etwas lockerer. Wenn du keines zur Hand hast, kannst du sie auch ohne zubereiten. Sie werden dann etwas kompakter.
Kann ich die Puffer im Ofen backen?
Dieses Rezept ist für die Pfanne ausgelegt. Im Ofen ändern sich Backzeit und Oberfläche; die Puffer werden möglicherweise weniger gleichmäßig gebräunt. Für das beschriebene Ergebnis empfiehlt sich die Zubereitung in einer Pfanne.
Fazit
Apfel-Quark-Haferflocken-Puffer sind eine einfache Möglichkeit, aus wenigen Zutaten etwas Warmes und Fruchtiges zuzubereiten. Reibe die Äpfel, lass den Teig kurz ruhen und backe kleine Portionen bei mittlerer Hitze.
Frisch aus der Pfanne schmecken sie besonders gut. Mit Joghurt, Quark oder einfach pur kannst du sie ganz nach deinem Geschmack servieren.

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