Wow, Achtung Suchtgefahr! Spitzbuben, die auf der Zunge zergehen 😍
Diese Spitzbuben sind einfach ein Traum! Zart, buttrig, herrlich mürbe und mit einer fruchtigen Marmeladenfüllung, die perfekt zum feinen Teig passt. Schon beim ersten Bissen merkt man, warum diese traditionellen Plätzchen seit Generationen so beliebt sind. Sie zerfallen beinahe auf der Zunge und schmecken so köstlich, dass man am liebsten gleich noch einen zweiten nehmen möchte.
Besonders in der Weihnachtszeit gehören Spitzbuben für viele Familien einfach dazu. Sie sehen mit ihrem kleinen Marmeladenfenster wunderschön aus, duften herrlich nach Butter und Vanille und machen sich wunderbar auf jedem Plätzchenteller. Doch natürlich schmecken sie nicht nur an Weihnachten! Auch zum Sonntagskaffee, als süße Überraschung für Gäste oder einfach zwischendurch sind diese feinen Kekse eine echte Köstlichkeit.
Das Geheimnis liegt in den wenigen, einfachen Zutaten: 200 g Butter, ein Eigelb, Mehl, Zucker und eine fruchtige Marmelade. Daraus entsteht ein zarter Mürbeteig, der nach einer kurzen Kühlzeit ganz einfach verarbeitet werden kann. Du brauchst keine komplizierten Backtechniken und keine besonderen Küchengeräte.
Das Ergebnis sind klassische Spitzbuben mit einer leicht knusprigen Oberfläche, einem mürben Inneren und einer süßen Füllung. Ob du Himbeer-, Erdbeer- oder Aprikosenmarmelade verwendest, entscheidest du ganz nach deinem Geschmack.
Warum du diese Spitzbuben unbedingt ausprobieren solltest
Es gibt Plätzchen, die schmecken gut – und dann gibt es Spitzbuben, die man am liebsten jedes Jahr wieder backt. Diese Version überzeugt durch ihren besonders feinen Teig und die Kombination aus Butter und fruchtiger Marmelade.
Die Butter sorgt für den typischen, vollmundigen Geschmack. Das Eigelb verbindet die Zutaten und trägt dazu bei, dass der Teig eine schöne, mürbe Konsistenz bekommt. Puderzucker verleiht den Plätzchen eine feine Süße, während etwas Vanille das Aroma abrundet.
Ein weiterer Vorteil: Der Teig lässt sich gut vorbereiten. Du kannst ihn einige Zeit im Kühlschrank ruhen lassen und anschließend portionsweise ausrollen. Dadurch ist das Rezept auch praktisch, wenn du die Plätzchen gemeinsam mit Kindern backen oder mehrere Sorten für eine Kaffeetafel vorbereiten möchtest.
Und natürlich kannst du die Spitzbuben nach Herzenslust gestalten. Klassisch werden sie mit einem gezackten Ausstecher gebacken, wobei die oberen Plätzchen ein kleines Loch in der Mitte erhalten. Durch dieses Fenster scheint die rote oder goldgelbe Marmelade hindurch – das sieht nicht nur hübsch aus, sondern macht die Spitzbuben unverwechselbar.
Zutaten für klassische Spitzbuben
Mit diesem Rezept erhältst du ungefähr 25 bis 35 fertige Spitzbuben, abhängig von der Größe deiner Ausstechformen.
Für den Mürbeteig
200 g Butter, kalt und in kleine Stücke geschnitten
1 Eigelb, Größe M
300 g Weizenmehl, Type 405
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
Fein abgeriebene Schale von ½ unbehandelten Zitrone, optional
Für die Füllung
Etwa 150–200 g Himbeer-, Erdbeer- oder Aprikosenkonfitüre
1–2 Teelöffel Zitronensaft, falls die Konfitüre etwas frischer schmecken soll
Zum Bestäuben
30–50 g Puderzucker
Tipp: Verwende eine möglichst glatte, nicht zu flüssige Konfitüre. Größere Fruchtstücke kannst du vorher durch ein Sieb streichen. So lässt sich die Füllung gleichmäßig verstreichen, ohne dass sie über den Rand läuft.
Zubereitung: So gelingen die Spitzbuben perfekt
1. Die Zutaten vorbereiten
Wiege zunächst alle Zutaten ab und stelle sie bereit. Schneide die kalte Butter in kleine Würfel. Sie sollte nicht geschmolzen oder sehr weich sein, denn für einen klassischen Mürbeteig ist eine eher kühle Butter ideal.
Sie sorgt dafür, dass der Teig beim Verkneten nicht zu warm und klebrig wird. Außerdem trägt sie zur feinen, mürben Struktur bei, die Spitzbuben so besonders macht.
Siebe den Puderzucker, wenn er Klümpchen enthält. Dadurch lässt er sich leichter mit dem Mehl vermischen. Wenn du Zitronenschale verwenden möchtest, wasche die Zitrone gründlich, trockne sie ab und reibe nur die gelbe Schicht fein ab. Die weiße Schicht darunter kann bitter schmecken.
2. Den Mürbeteig herstellen
Gib das Mehl, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Vermische die trockenen Zutaten miteinander.
Füge die kalten Butterwürfel und das Eigelb hinzu. Wenn du möchtest, gib auch die Zitronenschale dazu.
Verarbeite alles zunächst mit den Fingerspitzen oder einem Knethaken, bis eine krümelige Masse entsteht. Knete anschließend alles zügig zu einem glatten Teig zusammen.
Wichtig ist, den Teig nicht zu lange zu kneten. Durch die Wärme deiner Hände wird die Butter weicher. Wenn du zu lange arbeitest, kann der Teig klebrig werden und die Plätzchen verlieren beim Backen leichter ihre Form.
Am Anfang sieht die Mischung möglicherweise trocken und bröselig aus. Das ist normal. Knete sie vorsichtig weiter, bis die Zutaten zusammenhalten. Sollte der Teig trotz gründlichen Knetens sehr trocken bleiben, kannst du einen Teelöffel kaltes Wasser hinzufügen. Normalerweise ist das bei diesen Mengen jedoch nicht nötig.
3. Den Teig kühlen
Forme den Teig zu einer flachen Scheibe. Wickle ihn in Frischhaltefolie oder eine geeignete wiederverwendbare Abdeckung und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
Diese Ruhezeit ist entscheidend für das Ergebnis. Die Butter wird wieder fest, der Teig lässt sich besser ausrollen und klebt weniger an der Arbeitsfläche. Außerdem behalten die ausgestochenen Plätzchen dadurch beim Backen leichter ihre Form.
Du kannst den Teig bei Bedarf auch länger kühlen. Wenn er nach der Kühlung sehr fest ist, lass ihn einige Minuten bei Raumtemperatur liegen, bevor du ihn ausrollst.
4. Den Backofen vorheizen
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vor.
Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Bei einer größeren Portion lohnt es sich, mehrere Bleche vorzubereiten oder die Plätzchen nacheinander zu backen.
Nimm zunächst nur einen Teil des Teigs aus dem Kühlschrank. Den Rest lässt du gekühlt, damit die Butter nicht zu warm wird, während du die Plätzchen ausstichst.
5. Den Teig ausrollen
Bestäube deine Arbeitsfläche mit etwas Mehl. Lege eine Teigportion darauf und rolle sie gleichmäßig etwa drei bis vier Millimeter dick aus.
Versuche, nicht zu viel Mehl zu verwenden. Eine dünne Schicht reicht aus, damit der Teig nicht an der Arbeitsfläche klebt. Zu viel zusätzliches Mehl kann die Spitzbuben trockener machen.
Falls der Teig am Nudelholz haftet, kannst du ihn vorsichtig lösen und leicht drehen. Ist er sehr weich geworden, lege ihn für einige Minuten zurück in den Kühlschrank.
6. Die Plätzchen ausstechen
Steche mit einem runden oder gezackten Ausstecher gleich viele Plätzchen mit und ohne Loch aus. Du brauchst immer zwei Plätzchen, um eine Spitzbube zusammenzusetzen.
Für die unteren Hälften verwendest du ganze Formen. Bei den oberen Hälften stichst du in die Mitte ein kleines Loch aus. Dafür eignen sich spezielle Spitzbuben-Ausstecher, aber auch ein kleiner runder Ausstecher funktioniert gut.
Lege die Plätzchen mit etwas Abstand auf das Backblech. Sammle die Teigreste vorsichtig ein, knete sie nur kurz zusammen und rolle sie erneut aus.
Wenn der Teig durch das wiederholte Verarbeiten zu weich wird, solltest du ihn noch einmal kurz kühlen. Dadurch bleiben die Formen beim Backen schöner erhalten.
7. Die Spitzbuben backen
Schiebe das Blech auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens und backe die Plätzchen etwa 8 bis 12 Minuten.
Die genaue Backzeit hängt von der Dicke und Größe der Kekse sowie von deinem Backofen ab. Die Spitzbuben sollen hell bleiben und nur an den Rändern leicht Farbe annehmen.
Gerade diese helle Farbe ist typisch für feine Butterplätzchen. Werden sie zu dunkel, können sie trocken werden und verlieren ihren zarten Geschmack.
Nimm das Blech aus dem Ofen und lasse die Plätzchen zunächst einige Minuten darauf liegen. Direkt nach dem Backen sind sie noch empfindlich und können leicht brechen. Anschließend setzt du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter und lässt sie vollständig auskühlen.
8. Die Konfitüre vorbereiten
Gib die Konfitüre in eine kleine Schüssel und verrühre sie mit einem Löffel glatt. Wenn sie sehr fest ist, kannst du sie vorsichtig leicht erwärmen. Sie sollte anschließend wieder abkühlen, bevor du die Plätzchen damit füllst.
Ist die Konfitüre sehr flüssig, lass sie etwas einkochen oder verwende eine festere Sorte. Eine zu dünne Füllung kann später an den Seiten herauslaufen.
Himbeerkonfitüre ist ein Klassiker, weil ihre fruchtige Säure wunderbar mit dem süßen Butterteig harmoniert. Aprikosenkonfitüre schmeckt milder und sorgt für eine goldene Füllung. Erdbeerkonfitüre eignet sich besonders für alle, die es süßer mögen.
9. Die Plätzchen zusammensetzen
Lege die vollständig abgekühlten Plätzchen ohne Loch auf die Arbeitsfläche. Gib jeweils einen kleinen Klecks Konfitüre in die Mitte.
Verstreiche die Füllung vorsichtig, sodass sie nicht bis zum Rand reicht. Die Marmelade soll beim Zusammensetzen nicht herausquellen.
Bestäube die Plätzchen mit Loch separat mit Puderzucker. Setze sie anschließend vorsichtig auf die gefüllten Unterteile und drücke sie ganz leicht an.
Durch das Loch wird die fruchtige Konfitüre sichtbar. Genau dieses hübsche Marmeladenfenster macht klassische Spitzbuben so unverwechselbar.
Wenn du lieber ganz saubere Ränder möchtest, kannst du zuerst die oberen Plätzchen bestäuben und sie erst danach auf die gefüllten Unterteile setzen. So landet weniger Puderzucker auf der Marmelade.
10. Die Spitzbuben ruhen lassen
Auch wenn es schwerfällt, solltest du die fertigen Spitzbuben vor dem Servieren noch etwas ruhen lassen. Nach einigen Stunden verbindet sich die Füllung besser mit dem Gebäck und die Aromen können sich entfalten.
Am ersten Tag sind die Kekse besonders mürbe. Nach einem Tag in einer gut verschlossenen Dose wird die Füllung etwas weicher und das Gebäck entwickelt seinen typischen zarten Biss.
Wenn du sie verschenken möchtest, lässt du sie vollständig ruhen und verpackst sie anschließend vorsichtig, damit die Marmeladenfenster schön bleiben.
Die besten Tipps für Spitzbuben, die auf der Zunge zergehen
Kalte Butter verwenden: Sie hilft dabei, einen mürben, gut formbaren Teig herzustellen. Zu warme Butter macht ihn schnell klebrig.
Den Teig nicht überkneten: Sobald er zusammenhält, ist er fertig. Eine kurze Verarbeitung ist besser als langes Kneten.
Den Teig ausreichend kühlen: So lassen sich die Plätzchen sauber ausstechen und behalten beim Backen ihre Form.
Eine dicke Konfitüre wählen: Je weniger Flüssigkeit die Füllung enthält, desto besser lässt sie sich zwischen den Plätzchen verteilen.
Die Plätzchen vollständig auskühlen lassen: Warme Kekse brechen leichter und die Marmelade kann verlaufen.
Den Puderzucker richtig einsetzen: Bestäube die oberen Plätzchen vor dem Zusammensetzen. So bleibt das Marmeladenfenster besonders schön sichtbar.
Welche Marmelade passt am besten?
Die Füllung bestimmt einen großen Teil des Geschmacks. Du kannst deine Lieblingskonfitüre verwenden oder sogar verschiedene Sorten auf einem Plätzchenteller kombinieren.
Spitzbuben mit Himbeerkonfitüre
Die leicht säuerliche Note der Himbeeren bildet einen wunderbaren Kontrast zum süßen Butterteig. Diese Variante ist besonders beliebt und schmeckt nicht zu schwer.
Spitzbuben mit Aprikosenkonfitüre
Aprikosenkonfitüre schmeckt fruchtig und mild. Ihre goldgelbe Farbe macht die Kekse besonders hübsch und passt hervorragend zum feinen Vanillearoma.
Spitzbuben mit Erdbeerkonfitüre
Erdbeerkonfitüre ist die richtige Wahl, wenn du eine süßere, vertraute Geschmacksrichtung bevorzugst. Sie eignet sich besonders gut für Spitzbuben, die auch Kindern schmecken sollen.
Spitzbuben mit Johannisbeergelee
Wer es etwas herber mag, kann Johannisbeergelee verwenden. Es lässt sich gut verstreichen und sorgt für eine intensive Fruchtnote.
So bewahrst du Spitzbuben richtig auf
Damit die Plätzchen lange aromatisch bleiben, solltest du sie nach dem Füllen in einer gut verschlossenen Keksdose aufbewahren. Lagere sie kühl und trocken und vermeide direkte Sonneneinstrahlung.
Am besten schmecken sie innerhalb von etwa ein bis zwei Wochen. Je nach Feuchtigkeit der Füllung und Lagerbedingungen können sie schneller weich werden. Verwende daher möglichst eine eher feste Konfitüre und lass die Spitzbuben vor dem Verpacken einige Zeit ruhen.
Lege bei mehreren Schichten Backpapier zwischen die Kekse, damit sie nicht aneinanderkleben. Staple sie vorsichtig, damit die Marmeladenfenster nicht beschädigt werden.
Kann man den Teig vorbereiten?
Ja, der Mürbeteig lässt sich sehr gut vorbereiten. Du kannst ihn abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank lagern. Vor dem Ausrollen sollte er kurz bei Raumtemperatur liegen, wenn er sehr fest geworden ist.
Kann man die Plätzchen einfrieren?
Die ungefüllten, vollständig ausgekühlten Plätzchen lassen sich in einer luftdichten Verpackung einfrieren. Nach dem Auftauen kannst du sie mit frischer Konfitüre zusammensetzen und mit Puderzucker bestäuben.
So bleibt das Gebäck besonders fein, und du kannst einen Teil der Arbeit schon früh erledigen.
Häufig gestellte Fragen
Warum wird mein Teig zu weich?
Meist ist die Butter zu warm geworden oder der Teig wurde lange bearbeitet. Stelle ihn für weitere 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank. Ergänze nicht sofort viel Mehl, denn das kann die Plätzchen trocken machen.
Warum zerbrechen die Spitzbuben beim Zusammensetzen?
Die Kekse könnten noch warm sein oder zu dünn ausgerollt worden sein. Lass sie vollständig auskühlen und hebe sie vorsichtig mit einem flachen Pfannenwender an.
Kann ich normalen Zucker statt Puderzucker verwenden?
Puderzucker sorgt für eine besonders feine Teigstruktur. Feiner Haushaltszucker ist grundsätzlich möglich, kann aber zu einer etwas anderen Konsistenz führen. Für besonders zarte Spitzbuben empfiehlt sich Puderzucker.
Muss Zitronenschale in den Teig?
Nein. Sie ist optional. Wenn du den klassischen Butter- und Vanillegeschmack bevorzugst, kannst du sie einfach weglassen.
Warum läuft die Marmelade heraus?
Wahrscheinlich wurde zu viel Füllung verwendet oder die Konfitüre war zu flüssig. Ein kleiner Klecks in der Mitte reicht aus. Achte darauf, dass du die Füllung nicht bis an den Rand verstreichst.
Fazit: Diese Spitzbuben werden garantiert zum Lieblingsrezept
Diese klassischen Spitzbuben begeistern mit einem zarten Butterteig, feiner Vanillenote und einer fruchtigen Marmeladenfüllung. Mit 200 g Butter und einem Eigelb entsteht zusammen mit Mehl und Puderzucker ein mürber Teig, der nach kurzer Kühlzeit einfach verarbeitet werden kann.
Das Rezept braucht keine komplizierten Zutaten und lässt sich wunderbar vorbereiten. Ob du die Kekse mit Himbeer-, Erdbeer- oder Aprikosenkonfitüre füllst, bleibt ganz deinem Geschmack überlassen.
Am wichtigsten sind kalte Butter, eine kurze Teigverarbeitung und ausreichend Kühlzeit. Backe die Plätzchen nur hellgolden und setze sie erst vollständig ausgekühlt zusammen. Dann erhältst du besonders zarte Spitzbuben, die auf der Zunge zergehen und auf jedem Plätzchenteller eine gute Figur machen.
Mein Tipp: Backe gleich eine größere Portion und fülle einen Teil mit Himbeerkonfitüre und den anderen mit Aprikosenkonfitüre. So hast du zwei köstliche Varianten in einer Dose.
Viel Freude beim Backen und guten Appetit! ❤️





