Boah, Suchtgefahr! Überraschend einfache Butterkekse mit wenigen Zutaten
Diese Butterkekse sind einfach unwiderstehlich! Sie schmecken herrlich buttrig, sind wunderbar mürbe und zergehen beinahe auf der Zunge. Das Beste daran: Du brauchst keine komplizierten Zutaten und keine ausgefallenen Küchengeräte. Mit Mehl, Butter, Zucker und wenigen weiteren Zutaten zauberst du knusprige, goldgelbe Kekse, die Groß und Klein begeistern.
Der Duft von frisch gebackenen Butterkeksen erinnert sofort an gemütliche Nachmittage, die Küche bei Oma und eine große Dose voller selbst gemachter Leckereien. Ob zum Kaffee, zum Tee, für die Kinder oder einfach zum Naschen zwischendurch – diese Kekse passen zu jeder Gelegenheit.
Besonders praktisch ist, dass sich der Teig leicht vorbereiten und nach Belieben ausstechen lässt. Herzen, Sterne, kleine Kreise oder klassische Rechtecke: Du entscheidest selbst, wie deine Kekse aussehen sollen. Auch beim Verzieren sind deiner Fantasie kaum Grenzen gesetzt.
Mit der hier angegebenen Mehlmenge von einem Kilogramm erhältst du eine große Portion. Das ist ideal, wenn du für die Familie backst, Gäste erwartest oder einen Vorrat anlegen möchtest. Für eine kleinere Menge kannst du das Rezept problemlos halbieren.
Das Geheimnis dieser Butterkekse: Die richtige Mischung aus Butter, Zucker und Mehl sowie eine kurze Kühlzeit sorgen für einen Teig, der sich gut ausrollen lässt und beim Backen sein feines Aroma entfaltet. Die zwei Esslöffel Öl ergänzen den Teig, sind aber kein Ersatz für die Butter, die den typischen Geschmack ausmacht.
Warum du diese Butterkekse lieben wirst
Selbst gebackene Butterkekse haben einen großen Vorteil: Du weißt genau, welche Zutaten hineinkommen. Du kannst die Süße anpassen, auf künstliche Aromen verzichten und die Kekse nach deinem Geschmack verfeinern.
Dieses Rezept ist unkompliziert und eignet sich auch für Backanfänger. Der Teig wird aus einfachen Zutaten hergestellt und benötigt keine lange Vorbereitung. Nach einer Kühlzeit lässt er sich ausrollen und ausstechen.
Die Kekse schmecken angenehm süß und buttrig, ohne dass du eine aufwendige Füllung oder Glasur brauchst. Wenn du möchtest, kannst du sie später mit Schokolade überziehen oder mit etwas Zimt verfeinern.
Ein weiterer Pluspunkt ist ihre Haltbarkeit. Gut ausgekühlt und trocken gelagert, bleiben die Kekse mehrere Tage lecker. Du kannst sie außerdem wunderbar vorbereiten und in einer hübschen Keksdose aufbewahren.
Zutaten für einfache Butterkekse
Dieses Rezept ist auf eine große Portion ausgelegt und ergibt je nach Größe und Dicke ungefähr 80 bis 120 Kekse.
Für den Keksteig
1 kg Weizenmehl, Type 405
500 g Butter, weich, aber nicht geschmolzen
350 g Zucker
4 Eier, Größe M
2 EL neutrales Pflanzenöl
2 Päckchen Vanillezucker
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
Abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone, optional
Zum Bestreichen oder Verzieren nach Wunsch
1 Eigelb und 1 EL Milch
Etwas Zucker zum Bestreuen
150–200 g geschmolzene Schokolade
Bunte Streusel oder gehackte Nüsse
Die zusätzlichen Zutaten zum Verzieren sind optional. Schon pur schmecken die Butterkekse köstlich.
Tipp: Ein Kilogramm Mehl ergibt wirklich viel Teig. Wenn du nur ein Blech Kekse backen möchtest oder das Rezept erst ausprobieren willst, kannst du alle Mengen halbieren. So erhältst du eine kleinere Portion, ohne die Zutatenverhältnisse verändern zu müssen.
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Die Butter vorbereiten
Nimm die Butter etwa 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Sie sollte weich genug sein, um sich gut verrühren zu lassen, aber nicht flüssig werden.
Gib die Butter in eine große Rührschüssel. Wenn deine Schüssel für die gesamte Teigmenge zu klein ist, kannst du den Teig später auch in zwei Portionen herstellen. Bei einem Kilogramm Mehl ist ausreichend Platz besonders wichtig, damit sich alle Zutaten gleichmäßig vermischen lassen.
Füge Zucker und Vanillezucker hinzu. Verrühre alles mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine, bis eine cremige Masse entsteht.
Dieser Schritt verteilt den Zucker gut in der Butter und sorgt dafür, dass die Kekse später eine angenehme Textur bekommen.
2. Eier und Öl unterrühren
Gib die vier Eier nacheinander zur Butter-Zucker-Mischung. Rühre jedes Ei kurz ein, bevor du das nächste hinzufügst.
Anschließend kommen die zwei Esslöffel Öl dazu. Verwende ein geschmacksneutrales Öl, zum Beispiel Rapsöl oder Sonnenblumenöl.
Das Öl hilft dabei, die feuchten Zutaten gut zu verbinden. Es sollte jedoch sparsam dosiert werden, damit der Teig nicht unnötig weich wird.
Wenn du möchtest, kannst du jetzt auch etwas fein abgeriebene Zitronenschale hinzufügen. Sie verleiht den Keksen ein frisches Aroma, ohne den typischen Buttergeschmack zu überdecken.
3. Die trockenen Zutaten vermischen
Gib das Mehl in eine separate große Schüssel. Mische das Backpulver und die Prise Salz darunter.
Durch das Vermischen verteilt sich das Backpulver gleichmäßiger im Teig. Das sorgt dafür, dass die Kekse beim Backen nicht an manchen Stellen stärker aufgehen als an anderen.
Gib die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Rühre zunächst auf niedriger Stufe, damit das Mehl nicht aus der Schüssel staubt.
Sobald sich die Zutaten verbinden, kannst du den Teig mit den Händen kurz zusammenkneten. Knete ihn nicht länger als nötig. Ein Mürbeteig wird besonders zart, wenn er nur so lange bearbeitet wird, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Bei einer so großen Menge kannst du die Zutaten auch in zwei Portionen vermengen und anschließend zusammenführen.
4. Den Teig richtig beurteilen
Der fertige Teig sollte geschmeidig sein und sich zu einer Kugel formen lassen. Er darf leicht weich sein, sollte aber nicht stark an den Händen kleben.
Ist er sehr klebrig, stelle ihn zunächst in den Kühlschrank. Die Butter wird beim Abkühlen fester, wodurch sich der Teig später besser ausrollen lässt. Erst wenn er nach dem Kühlen immer noch zu weich ist, kannst du vorsichtig etwas zusätzliches Mehl einkneten.
Wirkt der Teig dagegen trocken oder bröselig, kann ein sehr kleines bisschen Milch helfen. Gib sie teelöffelweise dazu und knete nur kurz, bis der Teig zusammenhält.
Achte darauf, nicht unnötig viel zusätzliches Mehl einzuarbeiten. Sonst können die Kekse später trocken und hart werden.
5. Den Teig kühlen
Teile den Teig in zwei bis vier Portionen. Forme jede Portion zu einer flachen Scheibe und wickle sie in Frischhaltefolie oder eine geeignete wiederverwendbare Abdeckung.
Stelle den Teig für etwa 30 bis 45 Minuten in den Kühlschrank.
Die Kühlzeit hat mehrere Vorteile: Der Teig wird fester, lässt sich leichter ausrollen und klebt weniger an der Arbeitsfläche. Außerdem hilft die kalte Butter dabei, dass die ausgestochenen Kekse beim Backen ihre Form besser behalten.
Wenn du wenig Zeit hast, solltest du diesen Schritt möglichst nicht vollständig überspringen. Gerade bei Butterkeksen macht sich eine kurze Ruhezeit deutlich bemerkbar.
6. Den Backofen vorheizen
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vor.
Lege ein oder mehrere Backbleche mit Backpapier aus. Wenn du mehrere Bleche nacheinander verwendest, kannst du das nächste Blech vorbereiten, während die erste Portion im Ofen ist.
Bei einem großen Rezept empfiehlt es sich, den Teig portionsweise zu verarbeiten. Der restliche Teig bleibt währenddessen im Kühlschrank und wird nicht zu warm.
7. Den Teig ausrollen
Bestäube die Arbeitsfläche mit einer dünnen Schicht Mehl. Nimm eine Teigportion aus dem Kühlschrank und rolle sie mit einem Nudelholz gleichmäßig aus.
Eine Dicke von etwa vier bis fünf Millimetern ist ideal. Dünnere Kekse werden knuspriger, dickere bleiben innen etwas mürber und zarter.
Wenn der Teig am Nudelholz klebt, bestäube ihn nur leicht mit Mehl. Zu viel Mehl auf der Arbeitsfläche kann die Kekse trocken machen.
Versuche, den Teig möglichst gleichmäßig auszurollen. So werden alle Kekse ungefähr zur gleichen Zeit fertig und einige Stücke verbrennen nicht, während andere noch blass sind.
8. Die Kekse ausstechen
Jetzt kannst du deine Lieblingsformen verwenden. Steche Sterne, Herzen, Kreise oder klassische Rechtecke aus und lege sie mit etwas Abstand auf das Backblech.
Die Teigreste kannst du erneut zusammenkneten, kurz kühlen und wieder ausrollen. Verarbeite die Reste allerdings nicht endlos weiter, damit der Teig nicht zu stark bearbeitet wird.
Für besonders klassische Butterkekse kannst du mit einer Gabel kleine Löcher in die Oberfläche stechen. Das sieht hübsch aus und erinnert an traditionelle Butterkekse aus dem Supermarkt.
Wenn du möchtest, bestreiche die Kekse vor dem Backen vorsichtig mit einer Mischung aus Eigelb und Milch. Dadurch erhalten sie eine goldene, glänzende Oberfläche. Für eine schlichtere Variante lässt du diesen Schritt einfach weg.
9. Die Butterkekse backen
Schiebe das Blech auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens.
Backe die Kekse ungefähr 8 bis 12 Minuten. Die genaue Backzeit hängt von ihrer Größe, Dicke und deinem Ofen ab.
Behalte die Kekse gegen Ende der Backzeit im Blick. Sie sollten am Rand leicht goldgelb werden, während die Oberfläche noch relativ hell bleiben darf.
Nimm sie heraus, sobald sie die gewünschte Farbe erreicht haben. Wenn sie zu dunkel werden, schmecken sie schnell trocken oder leicht bitter.
Lasse die Kekse zunächst einige Minuten auf dem Blech liegen. Direkt nach dem Backen sind sie noch weich und können leicht brechen. Anschließend kannst du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.
10. Nach Belieben verzieren
Wenn die Kekse vollständig abgekühlt sind, kannst du sie nach Lust und Laune dekorieren.
Für eine schokoladige Variante schmilzt du etwas Schokolade vorsichtig im Wasserbad. Tauche die Kekse zur Hälfte hinein oder ziehe dünne Schokoladenlinien darüber.
Bunte Streusel, gehackte Mandeln oder Kokosraspel können auf die noch feuchte Schokolade gestreut werden. Für die Weihnachtszeit eignen sich Zimt, kleine Zuckerstreusel und festliche Ausstechformen besonders gut.
Du kannst die Kekse aber auch ganz pur lassen. Ihr feiner Buttergeschmack kommt ohne zusätzliche Dekoration wunderbar zur Geltung.
Die wichtigsten Tipps für besonders mürbe Butterkekse
Die Butter nicht schmelzen. Weiche Butter lässt sich gut verarbeiten und sorgt für eine passende Teigstruktur. Geschmolzene Butter kann dazu führen, dass der Teig zu weich wird.
Den Teig nicht zu lange kneten. Sobald er zusammenhält, ist Schluss. Zu langes Kneten kann die Kekse fester machen.
Die Kühlzeit einhalten. Kalter Teig lässt sich besser ausrollen und behalten die Kekse beim Backen leichter ihre Form.
Die Teigdicke gleichmäßig halten. So backen alle Kekse ungefähr gleich schnell.
Nicht zu lange backen. Butterkekse sollten nur leicht goldgelb sein. Sie werden beim Abkühlen noch fester.
Den Teig portionsweise verarbeiten. Bei einer großen Menge bleibt der restliche Teig am besten kühl, während du eine Portion nach der anderen ausrollst.
Drei leckere Varianten
1. Zitronen-Butterkekse
Gib etwas fein abgeriebene Zitronenschale in den Teig. Die fruchtige Note passt hervorragend zur Butter und macht die Kekse angenehm frisch.
Für eine zusätzliche Zitronennote kannst du die abgekühlten Kekse mit einer dünnen Glasur aus Puderzucker und wenigen Tropfen Zitronensaft überziehen.
2. Zimt-Butterkekse
Mische ein bis zwei Teelöffel Zimt unter das Mehl. Dadurch bekommen die Kekse ein warmes, winterliches Aroma.
Diese Variante passt besonders gut zu Kaffee, Tee und heißem Kakao. Für die Weihnachtszeit kannst du zusätzlich eine Prise gemahlene Nelke verwenden, wenn du einen kräftigeren Geschmack magst.
3. Schokoladen-Butterkekse
Tauche die Hälfte jedes ausgekühlten Kekses in geschmolzene Vollmilch- oder Zartbitterschokolade. Lege sie anschließend auf Backpapier, bis die Schokolade fest geworden ist.
Die Kombination aus mürbem Buttergebäck und knackiger Schokolade ist besonders lecker. Für eine hübsche Geschenkidee kannst du verschiedene Sorten auf einer Platte kombinieren.
So bewahrst du deine Butterkekse richtig auf
Damit die Kekse lange knusprig bleiben, müssen sie vor dem Verstauen vollständig abgekühlt sein. Gib sie anschließend in eine saubere, gut verschließbare Keksdose und bewahre diese an einem kühlen, trockenen Ort auf.
Bei trockener Lagerung bleiben die Kekse meist ein bis zwei Wochen lecker. Unverzierte Butterkekse sind dabei besonders unkompliziert. Mit Schokolade oder Glasur solltest du darauf achten, dass diese vollständig fest geworden ist, bevor du die Kekse stapelst.
Lege bei Bedarf Backpapier zwischen die einzelnen Schichten, damit die Kekse nicht aneinanderkleben oder beim Herausnehmen brechen.
Kann man den Teig vorbereiten?
Ja. Der Teig lässt sich gut vorbereiten und abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren. Hole ihn vor dem Ausrollen rechtzeitig heraus, damit er nicht steinhart ist.
Kann man Butterkekse einfrieren?
Ja. Du kannst sowohl den rohen Teig als auch die fertig gebackenen Kekse einfrieren. Teile den Teig am besten in Portionen auf, damit du später nur die benötigte Menge auftauen musst.
Fertig gebackene Kekse sollten vollständig abgekühlt und luftdicht verpackt sein. Zum Auftauen legst du sie bei Raumtemperatur aus. Nach dem Auftauen können sie bei Bedarf kurz im Backofen aufgefrischt werden.
Häufige Fragen
Warum ist mein Teig zu klebrig?
Möglicherweise war die Butter zu weich oder der Teig noch nicht ausreichend gekühlt. Stelle ihn zunächst für weitere 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank. Erst danach solltest du bei Bedarf etwas Mehl ergänzen.
Warum werden die Kekse zu hart?
Das kann an zu langer Backzeit, zu viel zusätzlichem Mehl oder zu langem Kneten liegen. Backe die Kekse nur, bis ihre Ränder leicht goldgelb sind, und lass den Teig nicht unnötig austrocknen.
Kann ich den Zucker reduzieren?
Ja. Du kannst die Zuckermenge etwas verringern, beispielsweise auf 280 bis 300 g. Geschmack und Konsistenz können sich dadurch leicht verändern, aber die Kekse gelingen normalerweise weiterhin gut.
Kann ich Dinkelmehl verwenden?
Dinkelmehl Type 630 ist eine mögliche Alternative. Die Flüssigkeitsaufnahme kann sich etwas unterscheiden, deshalb solltest du den Teig nach und nach zusammenfügen und nicht unnötig viel zusätzliches Mehl verwenden.
Sind die Kekse auch für Kinder geeignet?
Ja, das Rezept enthält übliche Backzutaten und eignet sich als süßes Gebäck für die Familie. Bei Allergien oder Unverträglichkeiten müssen die entsprechenden Zutaten natürlich angepasst werden.
Fazit: Ein einfaches Butterkeks-Rezept für jede Gelegenheit
Diese selbst gemachten Butterkekse sind der perfekte Beweis dafür, dass leckeres Gebäck keine komplizierten Zutaten braucht. Mit einem Kilogramm Mehl, Butter, Zucker, Eiern und wenigen weiteren Zutaten kannst du eine große Portion knusprig-mürber Kekse zubereiten.
Das Rezept lässt sich einfach umsetzen, der Teig kann vorbereitet werden und die ausgestochenen Kekse sind schnell gebacken. Ob klassisch, mit Zitrone, mit Zimt oder mit Schokolade verziert – die Möglichkeiten sind vielfältig.
Wenn du auf die richtige Teigkonsistenz, eine kurze Kühlzeit und die passende Backdauer achtest, erhältst du ein wunderbar aromatisches Ergebnis, das sich auch hervorragend als Vorrat eignet.
Mein Tipp: Bewahre einen Teil der Kekse in einer schönen Dose für später auf und serviere den Rest frisch zum Kaffee. Aber Vorsicht: Bei diesen buttrigen Leckerbissen greift man schnell noch ein zweites Mal zu!
Viel Freude beim Backen und guten Appetit!

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