Die sind soooo lecker! Puddingkipferl, die einfach alle lieben!
Diese Puddingkipferl sind ein echter Traum! Sie sind wunderbar zart, herrlich mürbe und zergehen bei jedem Bissen beinahe auf der Zunge. Der feine Vanillegeschmack macht sie zu einer unwiderstehlichen Nascherei, die nicht nur in der Weihnachtszeit begeistert. Wer einmal eines dieser kleinen Hörnchen probiert hat, greift garantiert gerne noch einmal zu!
Das Besondere an diesem Rezept ist das Vanillepuddingpulver im Teig. Es sorgt für eine besonders feine Konsistenz und ein angenehmes Vanillearoma. Zusammen mit Butter, Mehl und Eigelb entsteht ein geschmeidiger Teig, aus dem sich die kleinen Kipferl ganz einfach formen lassen. Du brauchst keine komplizierten Zutaten und auch keine besonderen Backkünste.
Vielleicht kennst du Vanillekipferl bereits aus Omas Küche. Diese Puddingkipferl sind eine köstliche Abwandlung des Klassikers: Sie schmecken wunderbar buttrig, haben eine feine Süße und werden durch das Puddingpulver besonders zart. Nach dem Backen werden sie vorsichtig in Vanille-Puderzucker gewälzt, wodurch sie ihre typische, helle und süße Oberfläche bekommen.
Ob für den Weihnachtsteller, zum Nachmittagskaffee, als kleines Mitbringsel oder einfach für einen gemütlichen Nachmittag zu Hause – diese Kekse passen immer. Sie lassen sich gut vorbereiten und bleiben bei richtiger Lagerung mehrere Tage köstlich.
Das Beste daran: Die Zubereitung ist unkompliziert. Du mischst die Zutaten, kühlst den Teig kurz und formst daraus kleine Hörnchen. Nach wenigen Minuten im Backofen erwartet dich ein herrlicher Duft nach Butter und Vanille.
Warum du diese Puddingkipferl lieben wirst
Puddingkipferl gehören zu den Gebäcken, bei denen schon wenige Zutaten für ein wunderbares Ergebnis sorgen. Die Butter gibt dem Teig seinen vollmundigen Geschmack, das Eigelb verbindet die Zutaten und trägt zur mürben Konsistenz bei. Das Vanillepuddingpulver rundet alles mit seinem feinen Aroma ab.
Ein großer Vorteil ist, dass der Teig ohne aufwendige Vorbereitung auskommt. Du musst keinen Hefeteig gehen lassen und keine komplizierte Creme herstellen. Die Zutaten werden einfach zu einem glatten Teig verarbeitet, der anschließend im Kühlschrank ruhen darf.
Auch beim Formen hast du freie Hand. Du kannst kleine, klassische Hörnchen formen oder etwas größere Kipferl backen. Wichtig ist nur, dass die Stücke möglichst gleich groß sind, damit sie im Ofen gleichmäßig backen.
Nach dem Abkühlen werden die Kipferl mit einer Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker verfeinert. Dieser feine Überzug sorgt nicht nur für eine hübsche Optik, sondern intensiviert auch den angenehmen Vanillegeschmack.
Zutaten für zarte Puddingkipferl
Mit diesem Rezept erhältst du ungefähr 30 bis 40 kleine Kipferl, je nachdem, wie groß du sie formst.
Für den Teig
250 g Weizenmehl, Type 405
1 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen, etwa 37 g
200 g Butter, kalt
2 Eigelb, Größe M
80 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
Für die Vanille-Zucker-Hülle
60 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
Wichtig: Verwende klassisches Vanillepuddingpulver zum Kochen, nicht bereits fertig zubereiteten Pudding. Das Pulver wird direkt mit dem Mehl vermischt und sorgt für die typische feine Konsistenz der Kekse.
Wenn du einen besonders intensiven Vanillegeschmack magst, kannst du zusätzlich etwas gemahlene Vanille verwenden. Das ist allerdings nicht notwendig, denn bereits der Vanillezucker und das Puddingpulver bringen ein angenehmes Aroma mit.
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Die trockenen Zutaten vorbereiten
Gib das Mehl in eine große Schüssel. Füge das Vanillepuddingpulver, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz hinzu.
Vermische alles gründlich mit einem Löffel oder Schneebesen, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. Dieser Schritt ist wichtig, denn das Puddingpulver soll später im gesamten Teig enthalten sein und nicht an einzelnen Stellen konzentriert bleiben.
Wenn du möchtest, kannst du Mehl und Puddingpulver vorher sieben. Dadurch werden mögliche Klümpchen entfernt und die trockenen Zutaten lassen sich leichter miteinander verbinden.
2. Die kalte Butter hinzufügen
Schneide die kalte Butter in kleine Würfel und gib sie zur Mehlmischung.
Verarbeite die Zutaten zunächst mit den Fingerspitzen oder mit den Knethaken eines Handmixers, bis eine krümelige Masse entsteht. Die Butter sollte dabei möglichst kühl bleiben. Zu warme Butter kann den Teig klebrig machen und dazu führen, dass die Kipferl beim Backen ihre Form verlieren.
Am Anfang wirkt die Mischung vielleicht trocken. Das ist völlig normal. Sobald du die Zutaten weiterverarbeitest und das Eigelb hinzukommt, verbindet sich die Masse zu einem geschmeidigen Teig.
3. Die Eigelbe einarbeiten
Gib die beiden Eigelbe zur krümeligen Mischung. Knete alles zügig zusammen, bis ein glatter, gleichmäßiger Teig entsteht.
Das Eigelb sorgt dafür, dass die Zutaten zusammenhalten und die Kipferl später eine mürbe Konsistenz bekommen. Knete den Teig jedoch nicht länger als nötig. Sobald er zusammenhält und keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind, ist er fertig.
Falls der Teig zunächst bröselig erscheint, drücke ihn mit den Händen vorsichtig zusammen. Meist verbindet er sich nach kurzer Zeit. Wenn du sehr lange knetest, wird die Butter zu warm und das Gebäck kann nach dem Backen fester werden.
Der fertige Teig sollte sich gut formen lassen, ohne stark an den Händen zu kleben.
4. Den Teig kühlen
Forme den Teig zu einer flachen Scheibe und wickle ihn in Frischhaltefolie oder eine geeignete wiederverwendbare Abdeckung.
Lege ihn für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Während dieser Zeit wird die Butter wieder fest, wodurch sich der Teig später leichter portionieren und rollen lässt.
Die Kühlzeit hilft außerdem dabei, dass die Kipferl beim Backen ihre Form behalten. Wenn der Teig nach dem Kühlen sehr fest ist, lässt du ihn einfach einige Minuten bei Raumtemperatur liegen.
Du kannst den Teig auch länger vorbereiten und bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren.
5. Den Backofen vorheizen
Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vor.
Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Bei einer größeren Menge kannst du zwei Bleche vorbereiten und die Kipferl nacheinander backen.
Nimm zunächst nur einen Teil des Teigs aus dem Kühlschrank. Der übrige Teig bleibt währenddessen gekühlt, damit die Butter nicht zu weich wird.
6. Kleine Kipferl formen
Teile den Teig in mehrere Portionen. Rolle jeweils eine kleine Menge zwischen den Händen zu einem dünnen Strang. Schneide diesen bei Bedarf in gleich große Stücke und forme daraus kleine Halbmonde.
Die Enden dürfen leicht schmaler sein als die Mitte. Dadurch entsteht die typische Kipferlform.
Lege die geformten Stücke mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Drücke sie nicht zu flach, denn die Kipferl sollen ihre schöne, leicht gewölbte Form behalten.
Achte darauf, dass alle Kipferl ungefähr gleich groß sind. So werden sie gleichmäßig gebacken und sind gleichzeitig fertig.
Tipp: Wenn der Teig beim Rollen bricht, ist er möglicherweise noch zu kalt. Lass ihn kurz bei Raumtemperatur liegen und forme ihn anschließend weiter. Wird er dagegen sehr weich, lege ihn noch einmal für einige Minuten in den Kühlschrank.
7. Die Puddingkipferl backen
Schiebe das Backblech auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens.
Backe die Kipferl etwa 10 bis 13 Minuten. Die genaue Backzeit hängt von ihrer Größe und deinem Backofen ab.
Die Kipferl sollten hell bleiben und nur an den Unterseiten leicht goldgelb werden. Warte nicht, bis sie rundherum dunkel gebräunt sind. Gerade bei diesem zarten Gebäck sorgt eine eher helle Farbe für ein besonders feines Ergebnis.
Nimm das Blech aus dem Ofen, sobald die Kipferl fertig sind. Direkt nach dem Backen sind sie noch sehr empfindlich. Das ist normal, denn durch das Puddingpulver und die Butter werden sie beim Abkühlen erst richtig fest.
8. Die Vanille-Zucker-Mischung vorbereiten
Während die Kipferl backen, kannst du den Zuckerüberzug vorbereiten.
Gib den Puderzucker und den Vanillezucker in eine flache Schüssel und vermische alles gründlich. Wenn der Puderzucker Klümpchen enthält, siebe ihn vorher.
Stelle die Mischung neben das Backblech, damit du sie griffbereit hast, sobald die Kekse etwas abgekühlt sind.
9. Die Kipferl vorsichtig im Zucker wälzen
Lass die frisch gebackenen Kipferl zunächst etwa drei bis fünf Minuten auf dem Blech liegen. Sie sollten noch leicht warm sein, aber nicht mehr so empfindlich, dass sie beim Anheben sofort brechen.
Hebe jedes Kipferl vorsichtig mit einem dünnen Pfannenwender an und wälze es behutsam in der Vanille-Zucker-Mischung.
Sei dabei vorsichtig: Puddingkipferl sind besonders mürbe und können leicht zerbrechen, wenn du sie zu stark bewegst. Ist dir das Wälzen zu riskant, kannst du den Zucker alternativ mit einem kleinen Sieb über die noch leicht warmen Kipferl streuen.
Lege die fertigen Kipferl anschließend auf ein Kuchengitter und lasse sie vollständig auskühlen.
10. Vollständig abkühlen lassen und genießen
Sobald die Kipferl vollständig abgekühlt sind, kannst du sie servieren oder in eine Keksdose legen.
Der erste Bissen ist besonders köstlich: außen eine feine Schicht Vanillezucker, innen ein mürber, buttriger Teig mit einem zarten Vanillearoma.
Wenn du das Gebäck zum ersten Mal ausprobierst, backe am besten ein paar kleine Testkipferl und kontrolliere die Backzeit. Jeder Backofen arbeitet etwas anders. So findest du schnell heraus, wann deine Kipferl genau die richtige Konsistenz haben.
Die besten Tipps für perfekte Puddingkipferl
Kalte Butter verwenden: Sie hilft dabei, dass der Teig mürbe bleibt und sich gut formen lässt.
Den Teig nicht überkneten: Knete nur so lange, bis alle Zutaten zusammenhalten. So bleiben die Kipferl besonders zart.
Ausreichend kühlen: Ein gut gekühlter Teig lässt sich besser rollen und behält beim Backen seine Form.
Die Kipferl nicht zu dunkel backen: Eine helle Farbe ist bei diesem Rezept erwünscht. Zu langes Backen kann die Kekse trocken machen.
Mit den warmen Kipferln vorsichtig umgehen: Direkt nach dem Backen sind sie sehr empfindlich. Lass sie kurz ruhen, bevor du sie bewegst.
Den Zuckerüberzug passend zum Abkühlen auftragen: Sind die Kipferl noch leicht warm, haftet der Zucker gut. Sind sie zu heiß, können sie leichter zerbrechen.
Drei leckere Varianten
1. Puddingkipferl mit Schokolade
Wenn du Schokolade liebst, kannst du die vollständig abgekühlten Kipferl an den Enden in geschmolzene Zartbitter- oder Vollmilchschokolade tauchen.
Lege sie anschließend auf Backpapier, bis die Schokolade vollständig fest geworden ist. Die leicht herbe Note der Zartbitterschokolade bildet einen schönen Kontrast zum süßen Vanilleteig.
2. Puddingkipferl mit Zitronenaroma
Für eine frische Variante kannst du etwas fein abgeriebene Zitronenschale in den Teig geben. Sie passt wunderbar zum Vanillearoma und sorgt für eine leichte, fruchtige Note.
Verwende möglichst unbehandelte Zitronen und reibe nur die gelbe Schicht der Schale ab. Die weiße Schicht darunter kann bitter schmecken.
3. Puddingkipferl mit Nussgeschmack
Wenn du eine leicht nussige Note möchtest, kannst du einen kleinen Teil des Mehls durch fein gemahlene Mandeln ersetzen. Beginne beispielsweise damit, 30 g Mehl durch 30 g gemahlene Mandeln zu ersetzen.
Die Konsistenz kann sich etwas verändern. Achte deshalb darauf, den Teig ausreichend zu kühlen und nicht zu viel zusätzliches Mehl einzuarbeiten.
Was passt zu Puddingkipferln?
Diese feinen Kekse schmecken hervorragend zu Kaffee, schwarzem Tee oder einer Tasse heißer Schokolade. Auch ein Glas Milch passt wunderbar dazu.
Auf einem Plätzchenteller lassen sie sich mit Vanillekipferln, Butterplätzchen und anderen feinen Keksen kombinieren. Durch ihre helle Farbe und die typische Halbmondform sehen sie besonders hübsch aus.
Wenn du Gäste erwartest, kannst du die Kipferl bereits am Vortag backen. Bewahre sie nach dem vollständigen Abkühlen in einer gut verschlossenen Dose auf und bestäube sie bei Bedarf vor dem Servieren nochmals leicht mit Puderzucker.
So bewahrst du die Puddingkipferl richtig auf
Lasse die Kipferl vollständig abkühlen, bevor du sie in einer Keksdose lagerst. Sind sie noch warm, kann sich Feuchtigkeit bilden, wodurch die Oberfläche weich wird.
Bewahre sie an einem kühlen, trockenen Ort auf. Bei guter Lagerung bleiben sie ungefähr ein bis zwei Wochen lecker. Da sie sehr mürbe sind, solltest du die Dose nicht zu voll packen und die Kipferl möglichst nicht stark zusammendrücken.
Lege bei mehreren Schichten etwas Backpapier zwischen die Kekse, damit sie nicht aneinanderhaften oder beim Herausnehmen brechen.
Kann man den Teig vorbereiten?
Ja, der Teig lässt sich wunderbar am Vortag zubereiten. Wickle ihn gut ein und bewahre ihn im Kühlschrank auf. Vor dem Formen lässt du ihn bei Bedarf einige Minuten bei Raumtemperatur stehen.
Kann man Puddingkipferl einfrieren?
Ja. Die fertig gebackenen, vollständig ausgekühlten Kipferl lassen sich luftdicht verpackt einfrieren. Zum Auftauen legst du sie bei Raumtemperatur bereit und gehst vorsichtig mit ihnen um.
Alternativ kannst du den ungebackenen Teig portionsweise einfrieren und später im Kühlschrank auftauen lassen.
Häufig gestellte Fragen
Warum zerbricht mein Teig beim Formen?
Mürbeteig kann bröselig wirken, wenn er zu kalt ist oder die Zutaten noch nicht ausreichend miteinander verbunden sind. Lass ihn kurz bei Raumtemperatur liegen und drücke ihn vorsichtig zusammen.
Warum laufen meine Kipferl beim Backen auseinander?
Die Butter könnte zu weich gewesen sein oder der Teig war nicht ausreichend gekühlt. Halte die Kühlzeit ein und achte darauf, die Butter nicht zu schmelzen.
Kann ich normalen Zucker statt Puderzucker verwenden?
Für die Teigzubereitung ist Puderzucker besonders gut geeignet, weil er eine feine Konsistenz unterstützt. Normaler Zucker kann zu einer etwas gröberen Textur führen. Für den Überzug ist Puderzucker ebenfalls die beste Wahl.
Warum werden meine Kipferl zu trocken?
Das liegt meist an einer zu langen Backzeit oder zu viel Mehl. Backe die Kipferl nur, bis die Unterseiten leicht goldgelb werden. Sie werden beim Abkühlen noch fester.
Muss ich die Kipferl in Zucker wälzen?
Nein. Sie schmecken auch pur köstlich. Die Vanille-Zucker-Mischung ist jedoch typisch für diese Art von Gebäck und verleiht den Kipferln zusätzliche Süße und ein feines Aroma.
Fazit: Diese Puddingkipferl werden garantiert zum Lieblingsgebäck!
Diese Puddingkipferl sind perfekt für alle, die zartes, buttriges Gebäck mit feinem Vanillegeschmack lieben. Mit 2 Eigelb und 1 Päckchen Vanillezucker als Teil der Zutaten entsteht zusammen mit Butter, Mehl und Vanillepuddingpulver ein wunderbar mürber Teig, der sich einfach verarbeiten lässt.
Die Zubereitung ist unkompliziert, die Zutaten sind leicht erhältlich und das Ergebnis passt zu vielen Gelegenheiten. Ob für Weihnachten, den Nachmittagskaffee oder als selbst gemachtes Geschenk – diese kleinen Hörnchen machen immer eine gute Figur.
Achte besonders auf die Kühlzeit, knete den Teig nur kurz und backe die Kipferl nicht zu dunkel. Wenn du sie anschließend vorsichtig in Vanille-Puderzucker wälzt, bekommst du ein herrlich zartes Gebäck, das bei Groß und Klein gut ankommt.
Mein Tipp: Backe gleich eine größere Portion. Die Kipferl lassen sich prima aufbewahren und schmecken auch einige Tage später noch wunderbar.
Viel Freude beim Backen und guten Appetit! 💛

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